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Trees4AI – mit Bäumen zu bewusster KI-Nutzung

Von Trees4Leads zu Trees4AI: Warum ich seit 10 Jahren nicht aufhöre, über Bäume und CO₂ zu reden

Vor ein paar Jahren saß ich auf einer UX-Konferenz und hörte einen Satz, der mich bis heute nicht loslässt:

„Der Datenverkehr wird bald mehr CO₂-Emissionen verursachen als der Flugverkehr.“

Ich saß da, Kaffee in der Hand, und dachte: Moment. Was?

Social Media explodierte. Bewegtbild boomte. Netflix nahm gerade Fahrt auf. Und niemand – wirklich niemand – sprach darüber, was das ganze Geschiebe der Datenmassen ökologisch bedeutet.

Ich war fassungslos. Vor allem, weil es kein Bewusstsein dafür gab. Keine Diskussion. Keine Schlagzeilen. Nichts.

Warum wissen das die wenigsten?

Das war meine erste Frage. Und sie hat mich seitdem nicht mehr losgelassen.

Dann kam Bitcoin. Dann kam KI. Und wieder: Schweigen.

Ein paar Jahre später: der Krypto-Boom. Bitcoin. Ethereum. NFTs. Alle redeten über Renditen, über „die Zukunft des Geldes“, über dezentrale Systeme.

Aber über den Ressourcenverbrauch? Über die Rechenzentren, die Tag und Nacht liefen, um Transaktionen zu validieren? Kaum jemand.

Ich dachte: Hier geht es schon wieder los. Dollarzeichen in den Augen – aber kein Gedanke an die Konsequenzen.

Und jetzt? KI.

ChatGPT. Midjourney. Claude. Perplexity. Jeder nutzt sie. Jeden Tag. In jedem Unternehmen. Und das ist auch völlig in Ordnung – ich will niemandem die KI-Nutzung madig machen. KI ist gekommen um zu bleiben – genau wie das Internet (ok, auf das Bitcoin-Mining könnte man verzichten, oder?). Wir alle nutzen es – und das ist gut so.

Aber ich will eines: Bewusstsein schaffen.

Die Zahlen, die niemand ausspricht – es ist zu abstrakt.

Es war schon damals so kompliziert und abstrakt: So eine Tonne CO2. Was soll das sein? Was verbrauche ich eigentlich mit meinem Handeln?

Ich fragte mich: Was hat den größten positiven Einfluss auf meine persönliche Klimabilanz? Einen Film auf dem Sofa zu streamen oder mit der Bahn ins Kino zu fahren? Fünf Teile gebrauchter Kleidung bei Vinted zu kaufen und liefern zu lassen oder einmal im Jahr eine Online-Bestellung eines neuen Teils?

Seitdem ich nach der Konferenz damals zwei Tage rumrecherchiert hatte, habe ich ein Gefühl für meinen CO2-Fußabdruck. Was sich jeder merken kann:

  1. Grob zehn Tonnen CO2 hat jeder am Ende eines Jahres auf seiner persönlichen CO2-Uhr
  2. Unsere Bäume kompensieren ca. 6kg CO2 pro Jahr.
  3. Ich persönlich müsste also um die 1.666 Bäume pro Jahr pflanzen, um meinen CO2-Footprint zu kompensieren (oder ihn durch mein Verhalten verkleinern)

Ich habe mittlerweile also ein Gefühl, wieviel CO2 ich durch einen Film auf dem Sofa erzeuge (um die 50g CO2 – damit käme ich mit meinem Diesel nicht mal einen Kilometer weit; bei 20kg CO2 pro 100 km). Und jetzt interessierte mich der tatsächliche Verbrauch meiner KI-Nutzung:

Wussten Sie, dass eine ChatGPT-Anfrage 2,9 Wattstunden verbraucht? Das ist etwa zehnmal mehr als eine Google-Suche. 

Zu abstrakt. Das versteht keiner. Und außerdem nutze ich natürlich seit jeher Ecosia für die Suche. Das ist sogar klimapositiv – übrigens auch für die KI-Nutzung (vgl. „Vorhang auf für die grünste KI der Welt„)

Aber es geht ja um die 99 Prozent der anderen GenAI-Anwendungen. Hier braucht es eine andere Umrechnung, um die CO2-Emissionen greifbarer zu machen: „Wie wäre es mit Tokens?“, dachte ich und startete die Recherche. Dabei stieß ich auf einen Anbieter, der genau meine Idee bereits umgesetzt hatte:

Einen Rechner, der den CO2-Fußabdruck der durchschnittlichen KI-Nutzung berechnet. Voilá, der CO2-AI-Footprint-Rechner von Launchbot:

Trees4AI: Nicht als Kompensation, sondern als sichtbares Zeichen

Neulich habe ich auf LinkedIn gepostet: „Ecosia ist nicht nur die grünste Suchmaschine der Welt, sondern auch die grünste KI.

Die Resonanz war enorm. Viele schrieben mir: „Danke, ich wechsle jetzt zu Ecosia – zumindest für die alltäglichen Chats.“ Genau wie damals, als Menschen von Google zu Ecosia gewechselt sind und ganz nebenbei beim Suchen Bäume gepflanzt haben.

Und wie bei unseren anderen Ideen, Bäume zu pflanzen, wie #BaumstattKarte oder #Trees4Leads  kam mir die Idee: Warum nicht auch für KI-Nutzung Bäume pflanzen?

Wir machen das mit unseren 1-Euro-Bäumen schon seit Jahren – als Marketingincentive mit Trees4Leads. Die Ideen kommen von ganz allein – weil ein Baum für einen Euro einfach greifbar ist.

Warum also nicht auch für KI?

Trees4AI ist keine perfekte Kompensationslösung. Es ist kein Ablasshandel. Es ist keine technische Antwort auf ein komplexes Problem.

Es ist ein sichtbares Zeichen, das Sie intern und extern kommunizieren können – ehrlich, konkret, bezahlbar.

So funktioniert’s:

  1. 10 Millionen Tokens = 1 Baum (entspricht ca. 6 kg CO₂/Jahr)
  2. Rechenbeispiele: Ein durchschnittliches Team (10 Personen, 750.000 Tokens/Monat) verursacht etwa 5,4 kg CO₂ im Jahr = 1 Baum für 1 Euro – gepflanzt in unserem GreenAdz-Wald in Sambia (oder Sie nutzen zur Kalkulation Ihrer KI-CO2-Emissionen den CO2-Fussabdruck-Rechner)

Das ist kein Greenwashing. Das ist ein Statement: Wir nutzen KI bewusst. Und wir übernehmen Verantwortung.

Drei Erkenntnisse, die ich in den letzten zehn Jahren gelernt habe

1. Niemand interessiert sich für abstrakte Zahlen – aber jeder versteht einen Baum

Als ich damals auf der Konferenz saß und von den CO₂-Emissionen des Internets hörte, dachte ich: Das muss doch jeder wissen! Aber die Wahrheit ist: Abstrakte Zahlen bewegen niemanden. 2,9 Wattstunden? 6 kg CO₂? Das sind Begriffe, die im Kopf keinen Platz finden.

Aber ein Baum? Den kann man sich vorstellen. Den kann man zählen. Den kann man verschenken. Der wächst in Sambia und macht aus einer unsichtbaren Zahl eine greifbare Wirkung.

2. Bewusstsein ist mächtiger als Verbote

Ich will niemandem die KI-Nutzung madig machen. Genauso wenig, wie ich jemandem das Streamen oder Surfen verbieten will. Aber ich will, dass Menschen wissen, was sie tun.

Wenn Sie wissen, dass die Generierung eines KI-Bildes zehnmal. mehr Energie kostet als ein Text-Chat und ein Video bis zu 6 kg CO2 emittiert – vielleicht überlegen Sie sich dann, ob Sie die Verbesserungsschleife wirklich zehnmal wiederholen müssen. Oder ob dreimal auch reicht.

Das ist kein Verzicht. Das ist bewusster Umgang. Und der beginnt mit Information, nicht mit Verboten.

3. Wer früh sensibilisiert, prägt die Zukunft

Vor zehn Jahren sprach kaum jemand über die CO₂-Bilanz des Internets. Heute ist es selbstverständlich, dass wir darüber sprechen – zumindest in manchen Kreisen.

Bei KI sind wir jetzt an genau diesem Punkt. Die Technologie ist da. Die Nutzung explodiert. Und die Frage nach der Verantwortung wird jetzt gestellt – Stichwort #ResponsibleAI

Wer jetzt anfängt, darüber nachzudenken, wie wir KI bewusster nutzen können, der prägt, wie wir in zehn Jahren damit umgehen und schafft Vertrauen. Und genau deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um aktiv zu werden.

Wie könnten Sie Trees4AI nutzen?

Ich bin gespannt auf Ihre Ideen. Denn die besten kommen erfahrungsgemäß von ganz allein.

Ein paar Inspirationen:

  • Für jedes KI-Team einen Baum im Jahr?
  • Als symbolisches Zeichen bei jedem großen KI-Projekt?
  • Als Teil Ihrer CSRD- oder VSME-Nachhaltigkeitsstrategie?
  • Für jede KI-generierte Kampagne ein Baum?
  • Oder ganz anders?

Alle Details zu Trees4AI finden Sie hier:
👉www.greenadz.de/verantwortungsvolle-ki-nutzung

Oder schreiben Sie mir direkt Ihre Idee – ich freue mich, von Ihnen zu hören: Trees4AI@greenadz.de

Lassen Sie uns gemeinsam die 200.000-Bäume-Marke in unserem Wald in Sambia knacken – und KI-Nutzung ein Stück verantwortungsvoller machen. 🌱

Trees4AI@greenadz.de

unverbindliches Infopaket zu den Baum-Patenschaften für 1,-€ pro Baum anfordern (Mindestbestellmenge: 50 Bäume)

Schreiben Sie uns eine Mail an Trees4AI@greenadz.de und wir besprechen die Details - unkompliziert und kurzfristig
Trees4AI@greenadz.de

Über die Autorin: 

Dr. Sandra Gärtner ist Mitgründerin des Marktforschungs- und Technologiedienstleisters GreenAdz sowie mit mediaresearch42 selbstständige Marktforschungs-Beraterin mit Leidenschaft und grüner Seele aus Hamburg.

Grün, weil GreenAdz für „Marktforschung, die Bäume pflanzt“ steht: Seit über 10 Jahren incentivieren wir jeden Befragten unserer Online-Umfragen mit einer Baumpatenschaft – für höhere Teilnahmequoten, bessere Ergebnisse und vor allem: mehr Freude.

Was 2017 als #Trees4Leads begann – Bäume als Marketing-Incentive für Newsletter-Anmeldungen, Empfehlungsprogramme oder als nachhaltige Weihnachtskarte –, geht jetzt mit #Trees4AI in die nächste Runde: Verantwortung für KI-Nutzung sichtbar machen.

Denn eine Frage treibt mich seit Jahren um: Was tun wir mit dem ökologischen Fußabdruck unserer digitalen Welt? Früher war es das Internet. Dann Bitcoin. Jetzt ist es KI. Und genau deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um aktiv zu werden.

Über 135.000 Bäume hat GreenAdz bereits in Sambia gepflanzt – zusammen mit dem Partner weforest. Das Ziel: 200.000 Bäume. Und Trees4AI soll dabei helfen, diese Marke zu knacken. Weil kleine Ideen nur dann groß werden, wenn viele mitmachen. 🌱

#Trees4AI #Bäumepflanzen #BaumstattKarte #Klimawandel #Nachhaltigleben #Trees4Leads #KIVerantwortung #EntrepreneursforFuture #GreenFriday #bewussteKI #ResponsibleAI

*: OK, ganz egal ist es uns auch nicht, mit welchem Partner Sie Bäume pflanzen, denn es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Unternehmen, die das Bäumepflanzen mehr oder weniger als Geschäftsmodel betreiben oder aber echte Überzeugungstäter sind. Im Gegensatz zu Unternehmen wie Reviewforest.org, die für jede Google-Bewertung einen Baum pflanzen (mit 5,-€ zzgl. MwSt. fünfmal teurer als unsere Bäume), sind die Gründer von Ecosia oder der gemeinnützigen GmbH Aktion-Baum.org echte Überzeugungstäter und setzen sich dafür ein, dass die Setzlinge günstiger werden, um mehr Bäume pflanzen zu können (unabhängig vom Profit).
Für einen kleinen Einstieg ins Thema, welche Organisation zu Ihnen passt (wenn wir mit unserem gemeinnützigen Kooperationspartner weforest.org es nicht sind), empfehle ich den Artikel auf Utopia: „Bäume pflanzen fürs Klima: 15 empfehlenswerte Organisationen – und worauf du achten solltest“

2026-08-20T18:23:20+02:00
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